Radtour im September 2008

Mit dem Rad zum Landes-NaturFreundetag in Eschwege
Für die fünfte Radtour 2008 hatten wir uns eine besonders komfortable Variante ausgesucht. Dass wir mit dem Angebot ins Schwarze getroffen haben, zeigte die sehr hohe Beteiligung. Mit Kind und Kegel waren die Naturfreunde und einige Gäste erschienen, und so zählte die Gruppe 19 Personen. Kurz vor 9 Uhr standen wir am Rathaus und warteten auf den Freizeitbus Werra-Meissner, der in den Sommermonaten jedes Wochenende Radler und Wanderer zum Meissner, in den Ringgau und bis nach Treffurt bringt. Da auch noch andere Radler mit dem Bus fahren wollten, war er diesmal voll besetzt, und Räder, die nicht mehr auf den Anhänger passten, wurden im Bus verstaut.
Kurz vor 10 Uhr stiegen wir auf dem Meissnerplateau aus, und nachdem alle einen Streckentipp abgegeben hatten, ging es in steiler Abfahrt nach Hausen hinunter. Hinter dem Ort wurde es dann etwas flacher, aber ging weiterhin stetig bergab. Kurz vor Küchen mussten sich alle bei einer ersten Pause wieder aufwärmen, denn der Fahrtwind an diesem Morgen war doch recht kalt. Dafür schien aber die Sonne, und so ging es weiter im Wehretal über Waldkappel nach Oetmannshausen, und immer am Bach entlang bis Niederhohne. Hier verliessen wir die Wehre, und fuhren an der Werra entlang bis nach Eschwege. Im Hof des Landgrafenschlosses fand der Landes-NaturFreundetag statt. Wir wurden vom Kaufunger Vorstand begrüßt und mit einer Portion Eintopf gestärkt. Die Getränke dazu spendierte der Leiter der Fahrradgruppe anlässlich seines runden Geburtstags.
In Eschwege war an diesem Tag das traditionelle „Wurschtfest“. In der ganzen Innenstand lockten Marktstände, dazwischen Musik und Vorführungen, und alle Geschäfte hatten geöffnet. So gab es reichlich zu schauen und zu kosten, und der Nachmittag verging wie im Fluge. Kurz nach 17 Uhr trafen wir uns wieder am Schloß, und gleich nebenan war die Haltestelle des Freizeitbusses, der uns dann nach einer Rundfahrt durch das Meissner-Hinterland und am Schwalbenthal vorbei über den König der nordhessischen Berge wieder in Kaufungen absetzte.
Die Gesamtstrecke mit dem Fahrrad betrug 36,35 km, ohne einen einzigen Berg. Ein Traum von einer Fahrradstrecke, bei einem Traumfahrradwetter. Am besten getippt hatte Diana Kurz, sie heimste den ausgesetzten Gewinn ein.
Nun folgt in diesem Jahr noch ein Termin: Am 19. Oktober laden wir zum Abschluß der Saison zur „Sprengstofftour“ ein. Was sich hinter diesem geheimnisvollen Begriff verbirgt, erfahren Sie in der nächsten Kaufunger Woche.








