Prominenten- und Hauptrennen
Prominenten – Rennen
Nach den erfolgreichen Jugendrennen wurden die Vorbereitungen für das Prominenten – Rennen getroffen. Um die Zeit bis zum Start zu Überbrücken fand ein kleines Showprogramm statt. Unsere Hausbrauerei überraschte die Zuschauer mit den fahrenden Bierkisten. Plötzlich waren 5 Carts auf der Strecke, die Spitzengeschwindigkeiten von fast 100 km/h erreichen können. Das besondere ist allerdings, dass als Karosse ein Hütt-Bierkasten verwendet wurde. Dreher auf der Straße, das Fahren auf zwei Rädern und andere Besonderheiten begeisterten die Zuschauer. Das kurzweilige Programm macht Lust auf mehr.
Dies kam nun mit dem Promi-Rennen. Es war uns gelungen, eine gute Mischung bei den Startern zu finden. Natürlich war unser neuer Bürgermeister, Herr Arnim Roß am Start, auch Ulrich Kellner war im Starterfeld, um den Beweiß anzutreten, dass er nicht nur Bobby Cars verkauft, sondern auch selber fährt. Für Radio FFH gingen Christian Becker und Imre Petrik an den Start und unser Brandmeister Andreas Herbold repräsentierte die Kaufunger Feuerwehr. Als weitere Gäste fuhren Katja Grünebaum von Grünebaum Events aus Berlin, Thomas Rausch für die Kasseler Sparkasse und ein Fahrer von den fahrenden Hütt-Kästen als Repräsentant für die Hütt-Brauerei.
Sieger wurde Katja Grünebaum aus Berlin. Auf Platz 2. fuhr Ulrich Kellner und die Hütt landete mit ihrem Vertreter auf dem 3.Platz.
Wir bedanken uns bei allen Startern, die diesen Spaß mitgemacht haben. Natürlich gab es auch einen Pokal für den Sieger und Urkunden für alle Starter.
Hauptrennen, Klasse 5
Nun aber wurde es Ernst, die Klasse 5, das Hauptrennen des Tages, stand bevor. Bei den Startern über 18 Jahren darf das Startgewicht des Bobby Car ein Gewicht von 40 kg nicht überschreiten. Es waren schon einige im Starterfeld, die genau das zugelassene Gewicht hatten. Benjamin Baader und Marcel Trott hatten ihr tun, bei der Fahrzeugabnahme.
Für das Rennen lagen 22 Anmeldungen vor, mit Startern aus Bremen, Ludwigsburg, Schönhagen und natürlich Kaufungen und dem Großraum Kassel. Gefahren wurden drei Läufe auf Zeit. Die schlechteste Zeit wurde allerdings gestrichen, so das zwei Läufe gewertet wurden.
Da immer zwei Fahrer gegeneinander fuhren, gab es schon kurz nach dem Start von der Startrampe im Schlesier – S die ersten spannenden Zweikämpfe. Wer zuerst aus der Kurve kam, hatte einen Vorteil. Im unteren Teil der Strecke bekam man den nötigen Topspeed. Hier zeigte sich, dass Gewicht die Bobbycars zu Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 50 km/h führte. In diesem Bereich waren die getunt Fahrzeuge klar im Vorteil und konnten noch Überholvorgänge durchführen.
Aber auch kleinere Fahrfehler zeigten ihre Wirkung auf der Stoppuhr, so dass es in jedem lauf zu spannenden Duellen kam. Für die Zuschauer wurden die 2 ½ Rennstunden nie langweilig und das Ganze wurde belohnt mit einem besonderen letzten Lauf. Die beiden erst platzierten waren nach drei Läufen und streichen der schlechtesten Zeit auf die hundertstel Sekunde genau Zeitgleich.
Es kam zu einem Stechen zwischen Dr. Andreas Scheel (Dr. Schnaggels) aus Kaufungen und Andreas Haubold aus Schönhagen. Beide lagen vor dem Stechen bei 47,40 Sekunden für beide Läufe. Den schnellsten Lauf hatte allerdings Dr. Andreas Schell, mit 23,54 Sekunden. Das letzte, endscheitende Rennen brachte eine deutliche Endscheidung.
Andreas Schell gewann das Rennen mit einer Zeit von 23,70 Sekunden vor Andreas Haubold mit einer Zeit von 24,30 Sekunden. Spannender geht es wirklich nicht, was auch von den Zuschauern mit viel Beifall bedacht wurde. Der Heimvorteil von Dr. Schnaggels und die Unterstützung der Zuschauer können zu dem Sieg beigetragen haben, aber Andreas aus Kaufungen und Andreas aus Schönhagen sind als Freunde auseinander gegangen, so wie es sein soll.
Diesen beiden, aber auch allen anderen 20 Startern ein Dankeschön für dieses besondere Engagement in dieser besonderen Sportart. Man sollte auch die Plätze 3. und 4. Beachten. Da sind die Zeitunterschiede sehr gering, aber auch die Nachnamen von Interesse. Ein kleines Duell in der Familie?
Einen besonderen Dank an die beiden Damen, Jessica Meywirth und Pia Ziller. Pia Ziller ist übrigens spontan gestartet auf einem normalen Bobby Car, das Sie sich geliehen hat. Respekt, aber auch Ansporn für die Veranstalter, diese Klasse in Zukunft in zwei Klassen zu teilen, um eine Chancengleichheit herzustellen.
Hier die Platzierungen und Zeiten der Klasse 5:
Platz 1 Andreas Scheel 47,40 vor dem Stechen
Platz 2 Andreas Haubold 47,40 vor dem Stechen
Platz 3 Björn Marka 48,23
Platz 4 Erik Marka 48,34
Platz 5 Thomas Kühn 48,52
Platz 6 Benno Tornow 48,80
Platz 7 Tobias Keller 49,05
Platz 8 Stefan Müller 49,52
Platz 9 Jens Müller 49,60
Platz 10 Christian Griese 49,89
Platz 11 Felix Stöhr 49,97
Platz 12 Jessica Meywirth 50,85
Platz 13 Martin Rüppel 50,98
Platz 14 Falko Springer 51,11
Platz 15 Stefan Buhre 51,76
Platz 16 Peter Reinhardt 54,55
Platz 17 Esat Akgün 55,75
Platz 18 Adrian Bulik 63,62
Platz 19 Pia Ziller 64,12
Platz 20 Marco Leikert 69,31
Platz 21 Jörg Nothnagel 74,37
Platz 22 Hans-Georg Drabsch 86,55
Bei Platz 22, Hans-Georg Drabsch konnte man an seinem Bobby Car genau sehen, wie das Material gefordert wurde. In der Formel 1. würde man sagen, der Fahrer fuhr mit einem Defekt noch so gerade über die Ziellinie.









